Herbstcamp 2026 – Tag 2

Wackler, Kreuze und ganz viel Stabi-Schmerz!

Auch am zweiten Tag unseres Handballcamps waren die Kids wieder voller Elan am Start. Die Vorfreude auf den Vormittag war groß – und spätestens als die Trainingsinhalte vorgestellt wurden, war klar: Heute wird einiges geboten!

Auf dem Programm standen gleich fünf spannende Einheiten mit geballter Handballkompetenz:

Torhüter gegen Spieler hieß es bei Ex-Torhüter Andy Brandl. Hier wurde es spannend: Wer behält die Nerven, wer findet die Lücke und wer sorgt dafür, dass der Torhüter am Ende ziemlich alt aussieht?

Wackler zur und gegen die Hand standen bei Technik-Ass Jonah Löffler aus unserem Oberliga-Herrenteam auf dem Plan. Da wurde getäuscht, gewackelt und der Gegner hoffentlich ordentlich aufs Glatteis geführt. Wer dachte, ein Schritt nach links bedeutet auch wirklich links, wurde schnell eines Besseren belehrt.

Kreuzen mit Köpfchen gab es bei Alex Bender, Trainer unseres Oberliga-Teams. Hier waren Übersicht, Timing und Zusammenspiel gefragt. Denn beim Kreuzen gilt: Wer zu spät kommt, den bestraft nicht nur das Leben, sondern manchmal auch der Gegenspieler.

Hand-Auge-Koordination stand bei Linus Partale auf dem Programm – dem Speedy unserer Oberliga-Equipe. Da mussten Augen, Hände und Füße ordentlich zusammenarbeiten. Gar nicht so einfach, wenn der Kopf schon weiß, was passieren soll, die Hände aber noch kurz eine Teamsitzung abhalten.

Und dann kam noch Stabi … 😈 Während bei den Handballeinheiten fleißig getrickst, gekreuzt und geworfen wurde, hatten Friedrich und Emil eine ganz besondere Mission: Stabilisationstraining!

Damit schossen sich die beiden auf der Beliebtheitsskala der Kids vermutlich direkt in den Tabellenkeller. Doch wer jetzt glaubt, dass die beiden Gnade walten ließen, kennt Friedrich und Emil schlecht. Unerbittlich wurde die Einheit durchgezogen. Bauch, Rücken und Co. bekamen ordentlich zu tun – und das ein oder andere Gesicht verriet ziemlich deutlich, dass Stabi nicht unbedingt der neue Lieblingssport geworden ist.

Wobei … Gerüchten zufolge soll es tatsächlich Kinder gegeben haben, die richtig Spaß daran hatten, sich gegenseitig zu messen und an ihre Grenzen zu gehen. Ob das echte Begeisterung war oder einfach nur der Ehrgeiz, nicht als Erster aufzugeben, konnte bisher nicht abschließend geklärt werden.

Hot-Dogs, Sticker und ein kleines Comeback!

Nach so viel Training, Wacklern und Stabi-Seelenqualen meldete sich mittags bei den Kids vor allem eines: der Hunger! Die Vorfreude auf das Essen war riesig, und die Frage „Wann gibt’s endlich Essen?“ dürfte nicht nur einmal gefallen sein.

Im Vereinsheim wartete das kulinarische Highlight des Tages: Hot-Dogs für alle! Und die hatten es offenbar in sich. Vier oder fünf Hot-Dogs verdrückten manche Kinder ganz nebenbei. Ob da noch Platz für Nachtisch blieb? Aber natürlich! Die leckeren schwedischen Kekse wurden ebenfalls nicht verschmäht. Bei dieser Essensleistung hätte man fast eine eigene Disziplin ins Camp aufnehmen können: Hot-Dog-Essen auf Zeit.

Zurück in der Sporthalle ging es dann erst einmal um ganz andere Tauschgeschäfte. Auch heute wurden wieder fleißig Sticker gekauft, gesammelt und getauscht. Wer hat schon welche Trainer als Sticker? Wer braucht noch wie viele für sein Album? Und wer tauscht einen „normalen“ Sticker gegen ein echtes Sammlerschätzchen in Glitzer? Auf dem Hallenboden wurde nicht nur Handball gespielt, sondern auch knallhart verhandelt!

Damen-Power am Nachmittag!

Um 14:00 Uhr ging es mit frischer Energie in die nächste Trainingsrunde. Diesmal bekam das Camp Besuch von der Spielervertretung unserer Damen, die gleich vier spannende Einheiten im Gepäck hatte.

Sabrina Buch – Wurftechnik: Hier ging es darum, den Ball nicht einfach irgendwie Richtung Tor zu befördern, sondern mit Technik und Präzision für ordentlich Gefahr zu sorgen. Denn zwischen „Der Ball fliegt“ und „Der Ball schlägt im Winkel ein“ liegen bekanntlich ein paar kleine, aber entscheidende Details.

Laura Rauch de Castro – Passspiel in Kleingruppen: Saubere Pässe, gutes Zusammenspiel und den Kopf oben behalten – hier war Teamwork gefragt. Schließlich ist Handball kein Einzelsport, auch wenn manche den Ball am liebsten gar nicht mehr hergeben würden.

Sarah Schauer – Wurfarmhaltung: Der richtige Arm macht den Unterschied! Mit Sarah wurde an der Wurfarmhaltung gefeilt, damit die Würfe nicht nur kräftig, sondern auch technisch sauber kommen. Die Torhüter dürften sich schon auf die nächsten Trainingseinheiten gefreut haben. Oder auch nicht.

Romina Amoroso – Koordination: Hier mussten Körper und Kopf wieder gemeinsam arbeiten. Richtungswechsel, Bewegungsabläufe und flinke Füße sorgten dafür, dass niemand einfach auf Autopilot schalten konnte.

Friedrich und Emil schlagen zurück! – Und dann gab es noch eine kleine Überraschung in Sachen Beliebtheitsskala: Friedrich und Emil machten am Nachmittag mit ihren kleinen Spielen ordentlich Boden gut!

Nachdem sie sich am Vormittag mit ihrer gnadenlosen Stabi-Einheit noch tief in die Sympathie-Tabelle verabschiedet hatten, starteten sie nun die große Aufholjagd. Mit abwechslungsreichen Spielen, Spaß und jeder Menge Action sammelten die beiden wieder Pluspunkte bei den Kids. Ob sie damit schon wieder an der Spitze der Beliebtheitsskala angekommen sind, ist nicht überliefert. Aber immerhin: Der Tabellenkeller scheint vorerst verlassen.

So ging auch der Nachmittag mit viel Bewegung, guter Stimmung und jeder Menge Handball zu Ende. Die Kids konnten erneut einiges lernen, ausprobieren und gemeinsam erleben.

Tag 2 hat also geliefert: starke Trainingseinheiten, volle Mägen, fleißige Sticker-Sammler und ein gelungenes Comeback von Friedrich und Emil. Mal sehen, wer morgen die nächsten Punkte sammelt – auf dem Spielfeld und auf der Beliebtheitsskala!