Das Herbstcamp 2026 – Der Pressebericht

Herbstcamp 2026: Fünf Tage Handball, Teamgeist und jede Menge Spaß

Fünf Tage voller Bewegung, Teamgeist und gemeinsamer Erlebnisse liegen hinter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des „Herbstcamps 2026“. Vom 12. bis einschließlich 16. Oktober veranstaltete der Förderkreis „HandballGo!“ zum 27. Mal eine abwechslungsreiche Handballcamp-Woche für 66 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Unterstützt wurden sie dabei von den Aktiven der HSG EppLa, die die Trainingseinheiten gestalteten, sowie von 14 Jugendlichen, die die fünf Camp-Gruppen betreuten und maßgeblich zum Gelingen der Woche beitrugen.

Sport, Spiel und Gemeinschaft

Jeden Morgen öffneten sich die Hallentüren der Sporthalle an der Freiherr-vom-Stein-Schule bereits um 8 Uhr, bevor um 9 Uhr das offizielle Camp-Programm startete. Bis zur Mittagspause um 12.30 Uhr standen abwechslungsreiche Trainingseinheiten auf dem Programm. Nach kleineren Stärkungen am Vormittag mit frischem Obst und Rohkost, die Sylwia Nagel liebevoll vorbereitete, ging es mit viel Energie weiter. Wasser mit und ohne Sprudel stand den Kindern selbstverständlich ebenfalls zur Verfügung.

Zum Mittagessen wechselte die gesamte Gruppe auf den Sportplatz ins Vereinsheim. Dort sorgte Camp-Koch Peter Vietze täglich für frisch zubereitete Mahlzeiten. Anschließend zog es die Kinder diesmal schnell wieder zurück in die Halle. Der Grund: Das Sammelfieber rund um das neue HSG EppLa Sticker-Album hatte die Camp-Teilnehmer fest im Griff. Besonders am Freitag, dem großen Turniertag, war die Begeisterung für die begehrten Sticker deutlich zu spüren. Schnell waren die Sticker vorerst ausverkauft.

Um 14 Uhr ging es mit den Trainingseinheiten weiter, die den Camp-Tag jeweils bis 16.30 Uhr abrundeten. Ein besonderer Programmpunkt durfte auch in diesem Herbst nicht fehlen: das Handball-Brennball-Spiel am Mittwochnachmittag. Das über die Jahre immer weiterentwickelte Spiel bereitete den Kindern erneut viel Freude. Selbst die Jüngsten waren inzwischen mit den Regeln bestens vertraut und mit großem Eifer dabei.

Jugendliche übernehmen Verantwortung

Eine tragende Rolle im Camp spielten die 14 jugendlichen Betreuerinnen und Betreuer. Sie begleiteten die Kinder durch den Tag, kümmerten sich um kleinere Verletzungen, schlichteten Streitigkeiten und sorgten dafür, dass sich alle in ihren Gruppen wohlfühlten. Dabei sammelten sie wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Kindern und beim Übernehmen von Verantwortung. Die Älteren unter Ihnen übernahmen auch schon mal die ein oder andere Übungseinheit.

Dass diese Aufgabe ernst genommen wird, zeigte sich auch in den täglichen Reflexionsgesprächen nach Camp-Ende. Hier wurde gemeinsam auf den Tag zurückgeblickt, Erlebtes besprochen und überlegt, was am nächsten Tag noch besser gelingen kann. So war das Camp nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Jugendlichen eine Woche voller gemeinsamer Lernmomente.

Der Höhepunkt: das große Abschlussturnier

Auf diesen Tag fiebern die Kinder die ganze Woche hin: Am Freitag stand das traditionelle Abschlussturnier auf dem Programm. Anders als an den übrigen Tagen übernahmen die jugendlichen Betreuerinnen und Betreuer diesmal die Rolle der Coaches. Bereits am Morgen hatten sie noch einmal eineinhalb Stunden Zeit, ihre altersgemischten Teams auf das Turnier vorzubereiten und taktisch einzustellen.

Um 11 Uhr ertönte der Anpfiff. Mit viel Einsatz, Begeisterung und sportlichem Ehrgeiz kämpften die Teams um jeden Ball. Auch abseits des Spielfeldes konnten die Kinder neue Erfahrungen sammeln: Einige probierten sich als Zeitnehmer oder Hallensprecher aus und trugen damit zum Turniergeschehen bei.

Ein besonderer Höhepunkt wartete zum Schluss auf das Siegerteam: Es durfte gegen eine Auswahl der Aktiven der HSG EppLa antreten. Ein großartiges Erlebnis, das für viele strahlende Gesichter sorgte. Zahlreiche Eltern, Geschwister, Freunde und Verwandte waren in die Halle gekommen, um die jungen Handballerinnen und Handballer anzufeuern und ihre Leistungen mit viel Applaus zu würdigen.

Nach der Pizza-Pause wurde es noch einmal süß: Die Waffeleisen liefen auf Hochtouren. Dank der Teigspenden einiger Eltern konnten im Akkord bis zum Schluss frische Waffeln gebacken werden. Die Eltern wechselten sich dabei nicht nur am Waffeleisen ab, sondern organisierten auch die Ausgabe eigenständig. Ein schönes Beispiel für die Unterstützung und den Zusammenhalt, die das Camp Jahr für Jahr auszeichnen.

Zum Abschluss wurden alle Camp-Kinder von ihren jugendlichen Betreuerinnen und Betreuern verabschiedet. Als Erinnerung an die erlebnisreiche Woche erhielt jedes Kind eine Urkunde und eine kleine Süßigkeit.

Ein großes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer

Das Organisationsteam des Förderkreises „HandballGo!“ bedankt sich herzlich bei allen, die das Herbstcamp 2026 möglich gemacht haben.

„Ein besonderer Dank gilt den Aktiven der HSG EppLa, die mit ihren Trainingseinheiten die sportliche Grundlage für die Camp-Woche schaffen. Ebenso bedanken wir uns bei den Eltern für ihre tatkräftige Unterstützung und die Teigspenden, bei unserem Camp-Koch Peter Vietze für die frisch zubereiteten Mahlzeiten, bei Sylwia Nagel für die Pausenverpflegung und ihren häufigen Einsatz an der Theke sowie bei Familie Brandl, die das Vereinsheim zur Verfügung stellte und für das Camp vorbereitete“, so Doreen Weber. „Ganz besonders möchten wir unsere Jugendlichen hervorheben. Sie investieren bereits im jungen Alter regelmäßig einen Teil ihrer Ferien, um zweimal im Jahr eine Woche lang Verantwortung im Camp zu übernehmen. Mit ihrem Engagement, ihrer Geduld und ihrem Einsatz sind sie eine unverzichtbare Stütze unserer Veranstaltung und wichtige Vorbilder für die jüngeren Handballerinnen und Handballer.“

Fünf Tage Handball, viele neue Erfahrungen, jede Menge Sticker, spannende Spiele und strahlende Kinderaugen: Das Herbstcamp 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie viel Freude Sport und Gemeinschaft bereiten können.

Wer die Woche noch einmal Revue passieren lassen möchte, findet Berichte und Bilder auf der Website unter handballcamp.handballgo.de.